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Das Thema "Kelten" hat für
die Rhön eine besondere Bedeutung. Die Kelten haben
in der Rhön viele Spuren hinterlassen. Etwa 600 Jahre
vor unserer Zeitrechnung drangen sie in die Rhön vor
und errichteten auf den Bergen befestigte Anlagen mit Gräben
und Schutzwällen (Oppida). Viele dieser keltischen
Befestigungsanlagen sind hier noch zu finden und zeugen
vom damaligen Leben in der Rhön.
Die Kelten
Kelten ist der Sammelbegriff für
keltische Sprachen sprechende Volksgruppen in Europa. Das
Fehlen schriftlicher keltischer Sprachzeugnisse erschwert
die Klärung ihrer genauen Herkunft. So sind die Historiker
und Archäologen vor allem auf die Deutung von Ausgrabungen
und die Überlieferung durch fremde historische Quellen
angewiesen. Aus archäologischer Sicht dürften
sich zur Zeit der Urnenfelderkultur im südwestlichen
Mitteleuropa keltisch sprechende Bevölkerungsgruppen
zu größeren Stämmen zusammengeschlossen
haben. Einzelne Stämme sind ab dem 7./6. Jh. v. Ch.
nachweisbar. Übergreifende Gemeinsamkeit der ethnisch
vermutlich unterschiedlichen Stämme waren neben der
Sprache religiöse Traditionen. Die Kelten waren zu
keinem Zeitpunkt als einheitliches Volk organisiert. Dem
keltischen Kulturraum gehörten auch nichtkeltische
Völker an, während es andererseits keltische Volksgruppen
gab, die der keltischen Kultur nicht angehörten. Mit
der keltischen Zeit verlassen wir den Bereich der Vorgeschichte
und beginnen die Frühgeschichte, da uns zu dieser Zeit
die ersten schriftlichen Berichte antiker Autoren vorliegen.
Die ältesten stammen von dem griechischen Geographen
Hekataios von Milet (um 560 um 480 v. Ch.) und dem
griechischen Geschichtsschreiber Herodot (um 490
um 425 v. Ch.).
Die Bevölkerung der Rhön gehörte
spätestens seit dem Beginn der Latènezeit dem
keltischen Kulturkreis an.
Quelle und weitere
Informationen: www.rhoenlexikon.de
und Buch "Die Kelten
in der Rhön", Walter Höhn, (Hg)., Michael
Imhof Verlag
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