Zeittafel

Ältere Hallstattzeit

750-600 v. Chr.
Benannt nach dem oberösterreichischen Fundort Hallstatt. Errichtung von Grabhügeln über Brandbestattungen (entwickelt aus der Urnenfelderkultur mit Rückgriffen auf die Hügelgräberkultur der Bronzezeit). Erste Eisenwaffen und Gerätschaften. Wagengräber.
700 v. Chr.
Beginn der keltischen Besiedlung am Öchsenberg

Jüngere Hallstattzeit

600-450 v. Chr.
Kulturwandel: Körperbestattungen unter Grabhügeln. Herausbildung von Machtzentren, getragen durch eine Oberschicht z. T. mit starken Beziehungen zum Mittelmeer. "Fürstengräber" mit reichen Goldbeigaben. "Herrensitze" für die Ranghöchsten.
Um 500 v. Chr.
Nennung der Kelten durch den griechischen Historiker Hekataios von Milet.

Frühlaténezeit

450-260 v. Chr.
Benannt nach dem Schweizer Fundort La Téne. Übergang vom Grabhügelfeld zum Flachgräberfriedhof. Abbruch der Herrensitze. Entwicklung eines eigenen Kunststils u.a. durch Umsetzung mittelmeerischer Figuren und Ornamente. Erste scheibengedrehte Keramik. Große befestigte Höhensiedlung auf der Milseburg, der Steinsburg und dem Öchsenberg. Aufsiedlung des Umlandes durch ein dichtes Netz bäuerlicher Kleinsiedlungen und kleinerer Ringwälle. Keltische Großplastik vom Glauberg.
420 v. Chr.
Erste Keltenwanderungen.
Um 385 v. Chr.
Kelten erobern Rom und belagern das Kapitol.
335/330 v. Chr.
Große Keltenwanderungen, Kelten bei Alexander dem Großen.

Mittellaténezeit

260-120 v. Chr.
Brandbestattungen. Beginn der Münzprägung. Erste große befestigte Städte.
200 v. Chr.
Ende der keltischen Besiedlung am Öchsenberg